Universität Stuttgart Hochschulpartner im Festo Bildungsfonds

Die 1829 gegründete Universität Stuttgart zeichnet sich durch ein breites Fächerangebot in den Fachbereichen der Natur-, Ingenieur-, Sozial- und Geisteswissenschaften aus. Der Schwerpunkt von Lehre und Forschung liegt jedoch auf den technischen und naturwissenschaftlichen Disziplinen. Mit rund 27.000 eingeschriebenen Studenten gehört die Uni Stuttgart zu den größten Universitäten in Deutschland.

Partnerhochschule Uni Stuttgart

Leben in Stuttgart und studieren an der Universität Stuttgart

Wer sich an der Universität Stuttgart einschreibt, studiert an einem der bedeutendsten Wirtschaftsstandorte Deutschlands. Vor allem in den Bereichen Mobilität, Produktions- und Fertigungstechnik, Informationstechnologie und Biowissenschaften tut sich Stuttgart durch seine Dichte an renommierten, international operierenden Unternehmen hervor. Dementsprechend erwarten Studierende und Absolventen zahlreiche Möglichkeiten für Forschungsprojekte, Praktika oder den Berufseinstieg. Doch Stuttgart ist mehr als eine Wirtschaftsregion: Die Landeshauptstadt Baden-Württembergs mit über 600.000 Einwohnern hat auch kulturell vieles zu bieten. Studenten der Geistes- und Wirtschaftswissenschaften sowie des Fachbereichs Architektur erleben das bunte Stadtleben unmittelbar mit: Ihre Lehrveranstaltungen finden in der Regel am Universitätsstandort im Stuttgarter Zentrum statt. Die ingenieur- und naturwissenschaftlichen Institute dagegen befinden sich seit den 1960er Jahren auf dem Uni-Campus im Stadtteil Stuttgart-Vaihingen.

Studieren in Stuttgart

Studiengänge an der Uni Stuttgart

Von den Natur- und Ingenieurwissenschaften über Geisteswissenschaften bis hin zu Sozial- und Wirtschaftswissenschaften bietet die Universität ein sehr breites Spektrum an Studiengängen. Das Angebot umfasst neben Bachelor- und Master-Fächern auch Lehramtsstudiengänge. Außerdem werden momentan auch noch eine Reihe von Studiengängen mit Diplomabschluss angeboten, die allerdings auslaufen – eine Bewerbung für das 1. Fachsemester ist daher nicht mehr möglich.

Höchstleistungsrechnen in Forschung und Industrie

Die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationsfähigkeit Deutschlands, die Lebensqualität seiner Bürger und die Chancen für die Wirtschaft werden zunehmend durch den Einsatz modernster Simulationstechniken gestärkt. Wissenschaftliche und technische Errungenschaften haben heute in alle Lebensbereiche Einzug gehalten. Der auf sie aufbauende Wohlstand der Gesellschaft führt jedoch zugleich zu neuen Herausforderungen: Umwelt und Klima, Energiewende, Mobilität und demografischer Wandel sind akute Themen, für die es dringlich Lösungen zu finden gilt. Das Höchstleistungsrechenzentrum der Universität Stuttgart (HLRS) verfügt über die technologischen Ressourcen, die erforderlichen Werkzeuge und das wissenschaftliche Know-how, um gemeinsam mit Wissenschaftlern aller Themenbereiche diese Herausforderungen zügig und effektiv anzugehen. Mit seinem Höchstleistungsrechner „Hornet“ betreibt das HLRS eine Supercomputing-Plattform von absoluter Weltklasse. Ergänzt durch die Expertise der Mitarbeiter, welche umfangreichen System- und Anwender-Support garantiert, bietet das HLRS ideale Voraussetzungen, wissenschaftliche Projekte durch Berechnungen und Simulationen auf Höchstleistungscomputern bestmöglich zu unterstützen.

Ein weitreichendes Trainingsangebot für die Schulung von Anwendern sorgt zudem dafür, dass sowohl Nutzer der HLRS-Systemplattformen wie auch Anwender aus der Industrie optimal ausgebildet sind. Über 700 Experten werden alljährlich in den Seminaren und Workshops des HLRS für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung geschult. Um auf die besonderen Bedürfnisse der Kunden noch besser eingehen zu können, erweitert das HLRS sein Trainingsspektrum um Workshops für industrielle Anwender. Ab 2017 steht für Workshops und Trainings das neue HLRS-Schulungszentrum mit optimalen, an lernförderliche Bedürfnisse angepassten Räumlichkeiten und einer angenehmen Arbeitsatmosphäre zur Verfügung.

Warum Supercomputing?

Computersimulation bildet neben Experiment und Theorie längst die dritte Säule in Forschung und Entwicklung. Wo in Bereichen wie Physik, Biochemie und Medizin reale Experimente nicht möglich sind, erlaubt die Simulation virtuelle Einblicke in komplexe Vorgänge. In der industriellen Entwicklung kann Simulation kostspielige und zeitaufwendige Experimente teilweise ersetzen und Produktoptimierungen möglich machen, die experimentell gar nicht oder nur schwer zu erreichen wären. Innovative Lösungsansätze können so in einer sehr frühen Phase virtuell getestet, gegebenenfalls korrigiert und zügig in die Arbeitsabläufe oder Entwicklungs- und Produktions-Prozessketten integriert werden. Das HLRS verfolgt konsequent das Ziel, die gewonnenen Erkenntnisse und Lösungen in die Praxis umzusetzen, wozu es gerne den Schulterschluss mit der Industrie sucht um den Know-how-Transfer von der Wissenschaft in die Industrie zu beschleunigen.

Technische Ressourcen und Services des HLRS

  • Supercomputer „Hornet“: CRAY XC40, Spitzenleistung: 3,79 Petaflops (1 Petaflops = 1 Billiarde Rechenoperationen pro Sekunde)
  • Visualisierungslabor CAVE (Computer Assisted Virtual Environment) für die Umsetzung der Rechenergebnisse in 3D-Modelle
  • umfangreiches Dienstleistungsangebot zur Anwenderunterstützung (Methoden, Entwicklung, Programmoptimierung, Datenauswertung)
  • breites Trainingsprogramm für Nutzer von Hoch- und Höchstleistungsrechnern zu Programmiermodellen, Anwendungsprogrammierung und -optimierung

Wer kann die HLRS-Ressourcen nutzen?

  • Die Supercomputing-Ressourcen des HLRS sind allen nationalen und internationalen Wissenschaftlern und Forschern zugänglich.
  • Rechenzeit kann über offene Antragsverfahren beantragt werden.

Zielsetzung

Als Mitglied des nationalen Gauss Centre for Supercomputing betreibt das Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart (HLRS) einen der schnellsten Supercomputer der Welt. Das HLRS fokussiert seine Forschung auf alle wissenschaftlichen Aspekte rund um die Themen Umwelt, Energie, Mobilität und Gesundheit und darauf, wie Höchstleistungsrechnen und Simulationswissenschaften zur Lösung anstehender Probleme beitragen können. Computersimulation ersetzt kostspielige und zeitaufwendige Experimente in der industriellen Entwicklung und erlaubt virtuelle Einblicke in komplexe Vorgänge von Bereichen wie Physik, Biochemie und Medizin, in denen reale Experimente oft nicht möglich sind.

Leitung und Kontakt

Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Dr. h.c. Hon. Prof. Michael M. Resch

resch@hlrs.de www.hlrs.de
Mitarbeiter: 120
Sitz: Universität Stuttgart

Bewerbungsfristen an der Uni Stuttgart

Die Bewerbungsfristen an der Uni Stuttgart richten sich danach, für welchen Studiengang und für welches Fachsemester man sich bewerben möchte. Die meisten Studiengänge können nur  im Wintersemester begonnen werden. Eine Bewerbung zum Sommersemester ist vor allem für Masterstudiengänge und höhere Fachsemester möglich. Wer sich für einen grundständigen Studiengang interessiert, sollte sich zunächst darüber informieren, ob es sich um einen zulassungsfreien oder zulassungsbeschränkten Studiengang handelt. Denn für beide Gruppen gibt es eigene Bewerbungsfristen: Für einen zulassungsbeschränkten Studiengang muss man sich deutlich früher bewerben. Die genauen Fristen und Termine können auf der Website der Universität Stuttgart eingesehen werden.

Studienkosten an der Uni Stuttgart

Jeden Monat fallen Kosten zwischen 570 € und 1.100 € für einen Studierenden in Deutschland an – viel Geld, wenn neben dem Studium keine Zeit für einen Teilzeit- oder Minijob bleibt. Auch auf die finanzielle Unterstützung der Eltern kann nicht jeder Student hoffen. So muss er monatlich vielfältige Kosten stemmen: Allein für die Wohnung fallen, je nach Studienort, beträchtliche Mietkosten an. Auch für Lebensmittel, Transport, Freizeitaktivitäten und vieles mehr muss ein Student jeden Monat tief in die Tasche greifen. Seit die Studiengebühren an sämtlichen staatlichen Hochschulen abgeschafft wurden, sparen Studenten an der Uni Stuttgart pro Semester eine erhebliche Summe. Ein Semesterbeitrag ist dennoch zu Beginn jedes Semesters fällig; dieser beträgt derzeit 166,50 € (WS 2015/16). Mit inbegriffen ist die Nutzung des Stuttgarter Verkehrsnetzes VVS zu bestimmten Tageszeiten. Das Studiticket für die unbegrenzte Nutzung von Bus und Bahn kann zusätzlich erworben werden und kostet derzeit rund 200 €.

Studienkreditberatung Welche Studienfinanzierung ist die richtige?

Sie haben Ihr Traumstudium an der Uni Stuttgart gefunden? Nach der Zulassung zum Studium stellt sich für die meisten Studienanfänger als Nächstes die Frage nach der Finanzierung. Denn ein Studium ist teuer – ganz egal, ob grundständig oder weiterführend, drei- oder zehnsemestrig. Zum Glück gibt es vielfältige Möglichkeiten, sich das Studium auch ohne Unterstützung der Eltern zu finanzieren. BAföG, Studienkredit oder Bildungsfonds, für jede Lage findet sich die richtige Lösung der Studienfinanzierung.

Studieren mit oder ohne BAföG

Das Bundesausbildungsförderungsgesetz (kurz: BAföG) soll jungen Menschen unabhängig von der finanziellen Situation der Familie ein Studium ermöglichen. Auf dieser Grundlage werden Studierende mit einem bestimmten monatlichen Geldbetrag unterstützt, der ihnen dabei helfen soll, ihre Studienkosten abzudecken. Während die eine Hälfte ein zinsloses Darlehen ist und später zurückgezahlt werden muss, handelt es sich bei der anderen Hälfte um ein reines Geldgeschenk. Um BAföG zu erhalten, muss man jedoch einen Antrag stellen, der nicht selten abgelehnt wird. Das ist jedoch kein Grund zur Sorge – es gibt viele andere Möglichkeiten, finanzielle Unterstützung während des Studiums zu erhalten.

Stipendien-Möglichkeiten

Stipendien sind bei Studenten in Deutschland sehr beliebt. Denn diese Form der Studienfinanzierung bedeutet meist eine Förderung über mehrere Semester hinweg – und nach Ende des Studiums muss kein Cent zurückgezahlt werden. Doch wie kommt man an ein Stipendium heran? Anbieter gibt es viele – verschiedene Stiftungen, Hochschulen, Gemeinden oder auch der Bund vergeben zum Beispiel Stipendien. Daher empfiehlt es sich, sich umfassend über alle infrage kommenden Stipendien zu informieren. Dabei sollten vor allem die Anforderungen an den Stipendiaten im Auge behalten werden. Denn je nach Geldgeber müssen Bewerber verschiedene Kriterien erfüllen – neben überdurchschnittlichen Studienleistungen kann das zum Beispiel soziales oder politisches Engagement oder die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Personengruppe sein.

Studienkredit-Möglichkeiten

Wer keinen Anspruch auf BAföG oder ein Stipendium hat, für den könnte ein Studienkredit die richtige Lösung sein. Die Anbieter von Studienkrediten sind zahlreich, das Prinzip jedoch immer ähnlich: Der Kreditnehmer kann flexibel Geldbeträge bestimmen, die er einmalig oder in regelmäßigen Raten über die Studienzeit hinweg ausbezahlt bekommt. Wer sich für einen Studienkredit interessiert, sollte sich jedoch unbedingt gut über die Konditionen informieren. Nach Ende des Studiums muss das gesamte Geld inklusive Zinsen an den Kreditgeber zurückgezahlt werden. Da sich die Zinssätze und Konditionen zum Teil stark voneinander unterscheiden können, lohnt es sich, Anbieter von Studienkrediten zu vergleichen und auch andere Möglichkeiten wie zum Beispiel einen Bildungsfonds zu berücksichtigen.

Festo Bildungsfonds

Bildungsfonds stellen eine Alternative zum Studienkredit dar, die genauso flexibel ist, aber besonders faire Möglichkeiten der Rückzahlung bietet. Der Festo Bildungsfonds richtet sich speziell an Studenten der MINT-Fächer und unterstützt seine Teilnehmer mit individuell festgelegten Geldbeträgen, die später nicht zu einem festen Betrag, sondern einem bestimmten Prozentsatz des eigenen Gehalts abbezahlt werden. Studenten gehen daher keinerlei Risiko ein, da sie nur so viel zurückzahlen, wie es ihr Budget erlaubt. Der Festo Bildungsfonds bietet allerdings mehr als nur finanzielle Unterstützung: Mit einem großen Netzwerk von Kontakten aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie vielfältigen Qualifizierungsangeboten hilft er seinen Teilnehmern bei einem reibungslosen Start ins Berufsleben und dem Aufbau ihrer Karriere.

Konditionen Studienfinanzierung

In vier Schritten zur finanziellen Unabhängigkeit

Bewerbung

Lebenslauf

Zeugnisse

Nachweise

Prüfung

Einladung zum Onlinetest oder Telefongespräch

Angebot

Sie erhalten zwei Finanzierungsangebote zur Auswahl

Auszahlung

Die Auszahlung kann bei Immatrikulation sofort erfolgen