Friedrich Alexander Universität

Erlangen-Nürnberg

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Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) Hochschulpartner im Festo Bildungsfonds

Die 1742/43 gegründete Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (kurz: FAU) gehört zu den größten und traditionsreichsten Universitäten Deutschlands. Fast 40.000 Studenten sind in einem der 244 Studiengänge an der FAU eingeschrieben. Dabei werden alle großen Fachbereiche abgedeckt: Von der Humanmedizin und den Gesundheitswissenschaften über die Geisteswissenschaften bis hin zu Natur- und Rechtswissenschaften steht ein vielseitiges Angebot an grundständigen und weiterführenden Studiengängen zur Auswahl. Die Qualität des Studiums an der FAU wird immer wieder durch gute Ergebnisse bei nationalen und internationalen Rankings belegt: Im QS-Ranking 2014 zählt sie in neun Fächern zu den besten 10 % weltweit, im aktuellen CHE-Hochschulranking der ZEIT belegen zahlreiche Fächer Spitzenplätze, darunter Maschinenbau, Physik und Chemie. Auch im Bereich der Forschung tut sich die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg international hervor.

Partnerhochschule Uni Erlangen Nürnberg

Leben und studieren in Nürnberg und Erlangen

Die Standorte der FAU verteilen sich auf die benachbarten Städte Nürnberg und Erlangen im Bundesland Bayern. Etwa ein Drittel der an der FAU eingeschriebenen Studenten studiert in Nürnberg, zwei Drittel in Erlangen. Nürnberg ist mit rund 517.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Bayerns nach München, liegt im Bezirk Mittelfranken und gilt als kulturelle Hochburg: Die Oper, mehrere Theater und Museen sowie ein lebendiges Nachtleben machen die fränkische Großstadt zum interessanten Studienort. Auch Erlangen, Nürnbergs kleinere Nachbarstadt mit 100.000 Einwohnern, hat ein vielseitiges kulturelles Angebot vorzuweisen und ist als eine der besterhaltenen barocken Planstädte Deutschlands bekannt. Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg verfügt über ein großes Netzwerk mit anderen Hochschulen und Forschungseinrichtungen und hat daher Außenstellen im gesamten nordbayerischen Raum. Zu den wichtigsten Einrichtungen der FAU gehört unter anderem das Universitätsklinikum Erlangen mit über 7.000 Mitarbeitern.

Studiengänge an der Uni Erlangen-Nürnberg

An der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg kann man derzeit 244 verschiedene Studiengänge studieren. Dabei bietet die Universität ein breites Spektrum an Bachelor- und Masterstudiengängen an. Auch Lehramtsstudiengänge, berufsbegleitende und internationale Studiengänge sowie Studiengänge mit Doppelabschluss hat die FAU im Programm. Das Spektrum reicht dabei von Medizin über philologische und kulturwissenschaftliche Fächer bis hin zu Naturwissenschaften, technischen Fächern sowie Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. In jedem Fachbereich legt die FAU wissenschaftliche Schwerpunkte, auf die sich Forschung und Lehre konzentrieren. Dazu gehören unter anderem die molekularen Lebenswissenschaften als Fokus der Medizinischen und Naturwissenschaftlichen Fakultät oder Neue Materialien und Prozesse als Schwerpunkt der Natur- und Ingenieurwissenschaften.

Bewerbungsfristen an der Uni Erlangen-Nürnberg

Wie an den meisten Hochschulen gibt es auch an der FAU keine einheitlichen Bewerbungsfristen. Stattdessen haben zulassungsbeschränkte und zulassungsfreie Studiengänge unterschiedliche Fristen. Auch zwischen Bachelor- und Masterstudiengängen gibt es Unterschiede hinsichtlich der Bewerbung. Besondere Termine und Anforderungen gibt es bei den zulassungsbeschränkten Fächern Medizin, Pharmazie und Zahnmedizin. Die Plätze werden hier von der Stiftung für Hochschulzulassung vergeben. In der Regel muss man sich für eines der begehrten medizinischen Fächer früher bewerben als für andere Studiengänge. Wer sich für ein Studium an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg interessiert, sollte sich deshalb bereits frühzeitig über alle Termine und Fristen informieren. Auch in puncto Bewerbungsunterlagen und Bewerbungsverfahren gibt es teilweise große Unterschiede; bei manchen Fächern muss etwa im Vorfeld ein Auswahltest bestanden werden.

Studienkosten an der Uni Erlangen-Nürnberg

Ein Studium ist teuer: Auch, wenn mittlerweile die Studiengebühren an allen staatlichen deutschen Hochschulen abgeschafft wurden, benötigt ein Student im Monat mehrere Hundert Euro zum Leben und Studieren. Wer nicht mehr bei den Eltern wohnt, muss monatlich Miete zahlen – und diese kann je nach Studienort sehr teuer sein. Vor allem in den beliebten Großstädten wie München, Berlin und Hamburg, aber auch in Studentenstädten wie Tübingen und Heidelberg treibt die große Nachfrage die Mietpreise in die Höhe. Auch für Lebensmittel, Transportmittel, Freizeitaktivitäten usw. fallen Kosten an, die für einen Studenten schwer zu stemmen sind. Hinzu kommt ein Semesterbeitrag, der von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich hoch ausfallen kann, sowie Kosten für benötigte Studienmaterialien wie zum Beispiel Bücher. Diese können je nach Studiengang stark variieren. Im Durchschnitt wird bei einem in Deutschland Studierenden mit einem Geldbedarf von 570 € bis 1.100 € pro Monat gerechnet. Wie hoch die Ausgaben tatsächlich sind, ist von verschiedenen Faktoren abhängig, etwa vom Studienort, der Wohnsituation und den individuellen Ansprüchen.

Studienkreditberatung Welche Studienfinanzierung ist die richtige?

Mit der Entscheidung für ein Studium ist unmittelbar auch die Frage nach der Studienfinanzierung verbunden. Doch nicht für jeden kommt dieselbe Art der Studienfinanzierung infrage – BAföG, Studienkredit oder Bildungsfonds, die Möglichkeiten sind vielfältig und jede Art der Studienfinanzierung hat Vor- und Nachteile.

Studieren mit oder ohne BAföG

Das Bundesausbildungsförderungsgesetz, welches staatliche Sozialleistungen für Schüler, Azubis und Studenten regelt, gibt dem BAföG seinen Namen. BAföG ist eine monatliche finanzielle Unterstützung vonseiten des Staates, wobei die eine Hälfte ein Zuschuss und die andere ein Darlehen ist, das später zurückgezahlt werden muss. Die Konditionen für die Rückzahlung sind im Gegensatz zu einem Studienkredit jedoch deutlich milder, denn es fallen keine Zinsen an. Die Dauer der Förderung deckt in der Regel die gesamte Länge des Studiums ab, allerdings nur bis zum Ende der Regelstudienzeit des entsprechenden Studiengangs. Um die Förderung zu erhalten, muss ein Antrag auf BAföG gestellt werden. Dabei müssen umfassende Angaben zum eigenen Einkommen und Vermögen sowie dem der Eltern oder Ehepartner gemacht werden. Es passiert sehr häufig, dass ein Antrag abgelehnt wird, weil Einkommen und Vermögen als zu hoch und der Antragstellende für nicht förderungswürdig eingeschätzt werden.

Stipendien-Möglichkeiten

Wer ein Stipendium erhält, hat besonderes Glück. Es handelt sich nämlich um monatliche Zuschüsse, die – anders als BAföG, Studienkredit und Co. – gar nicht zurückgezahlt werden müssen. Aus diesem Grund sind Stipendien natürlich sehr begehrt und die Förderer wählen ihre Stipendiaten sorgfältig aus. Zentrales Kriterium für ein Stipendium sind in der Regel überdurchschnittliche Leistungen im Studium, aber auch soziales oder politisches Engagement oder die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe kann ausschlaggebend sein. Was von einem Stipendiaten erwartet wird, hängt ganz von der jeweiligen Stiftung ab – hier gibt es viele Möglichkeiten, wie zum Beispiel parteinahe oder religiöse Stiftungen, Forschungseinrichtungen oder auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (Deutschlandstipendium).

Studienkredit-Möglichkeiten

Viele Studenten stemmen die Kosten für ihr Studium durch die Aufnahme eines Studienkredits. Es handelt sich um monatliche Zahlungen, die nach Berufseintritt inklusive Zinsen zurückgezahlt werden müssen. Wer einen Studienkredit in Erwägung zieht, sollte sich unbedingt ausführlich informieren, denn die Zahl der Studienkreditanbieter ist groß und insbesondere die Rückzahlungskonditionen können sich stark voneinander unterscheiden.

Festo Bildungsfonds

Eine weitere Variante der Studienfinanzierung ist der Bildungsfonds. Im Gegensatz zum Studienkredit sind die Konditionen für die Rückzahlung deutlich flexibler: Sie erfolgt nicht in festen Beträgen, sondern zu einem vorher festgelegten Prozentsatz des Gehalts nach erfolgreichem Berufseinstieg. Der Festo Bildungsfonds ist der Bildungsfonds für Studenten naturwissenschaftlicher und ingenieurwissenschaftlicher Fächer. Da sowohl die monatlich ausgezahlten Beträge als auch die Rückzahlungssätze individuell festgelegt werden, ist der Festo Bildungsfonds eine besonders faire und flexible Alternative zu Studienkredit und anderen Formen der Studienfinanzierung. Darüber hinaus profitieren die Teilnehmer von einem großen Netzwerk an wertvollen Kontakten aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie vielfältigen Förderungsangeboten.

Konditionen Studienfinanzierung

In vier Schritten zur finanziellen Unabhängigkeit

Bewerbung

Lebenslauf

Zeugnisse

Nachweise

Prüfung

Einladung zum Onlinetest oder Telefongespräch

Angebot

Sie erhalten zwei Finanzierungsangebote zur Auswahl

Auszahlung

Die Auszahlung kann bei Immatrikulation sofort erfolgen