Studienfinanzierung in Deutschland BAfÖG, Bildungsfonds, Studienkredit & Co.

Ein Studium ist eine Investition in die Zukunft, doch auch in die Studienzeit selbst muss eine Menge investiert werden. Auch wenn die Studiengebühren mittlerweile in allen Bundesländern abgeschafft wurden, müssen Studierende meist für die von der Hochschule erhobenen Semesterbeiträge, anderweitig anfallende Studienkosten für Bücher und Materialien sowie für ihren Lebensunterhalt aufkommen. Denn zusammen mit Miet- und Lebenshaltungskosten ist eine hohe monatliche Summe an Ausgaben schnell erreicht, die für viele Studenten nur schwer zu stemmen ist. Die Möglichkeiten, finanzielle Unterstützung während der Studienzeit zu erhalten, sind mittlerweile vielfältig, sodass auch Personen mit begrenzten finanziellen Mitteln sorgenfrei studieren können. Sowohl staatliche als auch private Institutionen bieten Förderungen in Form von finanziellen Zuschüssen oder Darlehen an, die ganz oder teilweise zurückgezahlt werden müssen, sobald der Empfänger durch ein eigenes Einkommen dazu in der Lage ist. Zu Letzteren gehören Studienkredite- und darlehen, Bildungsfonds und das vom Staat bereitgestellte BAföG. Zuschüsse ohne die Erwartung einer Rückzahlung werden etwa in Form von Stipendien an besonders leistungsstarke Studenten vergeben oder vom Staat für die Abdeckung von Mietkosten angeboten.

Stipendien

Mit Stipendien werden insbesondere Studenten gefördert, die sich durch sehr gute Leistungen im Studium auszeichnen oder bestimmte Kriterien erfüllen, sich zum Beispiel sozial engagieren oder einer politischen Partei angehören. Das Angebot an Stipendien in Deutschland ist breit gefächert: So vergibt etwa der Bund zusammen mit privaten Förderern das sogenannte Deutschlandstipendium, doch auch soziale, politische und religiöse Organisationen sowie Stiftungen und Alumni kommen als Sponsoren in Frage. Die Anforderungen an den richtigen Kandidaten richten sich dabei nach den Werten des jeweiligen Förderers, allerdings sind die zentralen Kriterien meist dieselben: Gute Noten, zügiges Studieren und gesellschaftliches Engagement. Die Höhe des Fördergeldes richtet sich wie beim BAföG nach dem Einkommen der Eltern und liegt meist zwischen 300 und 600 Euro im Monat.

Staatliche Förderung Bafög, Bildungskredit des Bundes und Wohnzuschuss

Beim BAföG (benannt nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz, durch das es geregelt wird) handelt es sich um eine staatliche Förderung, die eine qualifizierte Ausbildung unabhängig von den eigenen finanziellen Mitteln gewährleisten soll. Die Höhe der Förderung wird individuell je nach Einkommen der Eltern, Wohnsituation und Art der Kranken- und Pflegeversicherung festgelegt. BAföG beantragen kann jeder, der ein Studium, eine schulische Ausbildung oder auch ein Praktikum absolvieren möchte und dessen finanzielle Mittel die Ausbildungs-, Miet- und Lebenshaltungskosten nicht decken können. Allerdings muss man sich bewusst sein, dass die Hälfte des Geldes - wenn auch ohne Zinsen - später zurück gezahlt werden muss. Studierende, die kein BAföG bekommen oder deren Studium besondere Kosten erfordert, welche die Höhe des BAföG übersteigen, können den sogenannten Bildungskredit in Anspruch nehmen. Dieser wird von der Bundesregierung finanziert und muss später inklusive Zinsen, die aber verhältnismäßig niedrig ausfallen, zurückgezahlt werden. Anders als beim BAföG spielt das Einkommen und Vermögen der Eltern beim Bildungskredit keine Rolle. Mit einem Wohnkostenzuschuss vom Staat können Mietwohnungskosten gedeckt werden, die aufgrund fehlender finanzieller Mittel ansonsten nicht vom Empfänger gestemmt werden könnten. Anspruch haben Studenten, Auszubildende und Schüler, die BAföG erhalten oder aufgrund des Vermögens der Eltern nicht erhalten können und die bei ihren Eltern leben. Voraussetzung ist, dass weder BAföG noch eigene Einkünfte oder das Einkommen der Eltern ausreichen, um die Kosten für Wohnung und Heizung aufzubringen. Zur Finanzierung einer Wohnung bietet der Staat deutschen Bürgern eine finanzielle Unterstützung in Form von Wohngeld an. Im Gegensatz zum Wohnkostenzuschuss kann Wohngeld auch von Studenten, Auszubildenden und Schülern in Anspruch genommen werden, die “dem Grunde nach” kein Recht auf BAföG haben, etwa aufgrund von Überschreitung der Regelstudienzeit oder eines Teilzeitstudiums.

Studienabschluss- und Überbrückungsdarlehen regionale Förderung

Viele Studentenwerke von Bundesländern oder Hochschulorten bieten sogenannte Studienabschlussdarlehen an, die bei Geldknappheit gegen Ende des Studiums über die Runden helfen sollen. In der Regel wird vorausgesetzt, dass der Antragsteller auf finanzielle Hilfe angewiesen ist und sich in der letzten Phase seines Studiums befindet. Ggf. wird eine Bürgschaft erwartet. Wer sich mitten im Studium in einer akuten finanziellen Notlage befindet, sollte über ein Überbrückungsdarlehen nachdenken. Hierbei handelt es sich um eine vorübergehende Finanzspritze, die ebenfalls von vielen Studentenwerken angeboten wird. Das geliehene Geld muss, wie beim Studienabschlussdarlehen, nach Ende des Studiums vollständig zurückgezahlt werden, wobei manche Anbieter auf einen Darlehenszins verzichten. Studienbeitragsdarlehen richten sich an Studierende, die an einer Hochschule mit Studienbeiträgen studieren und diese zunächst mit Hilfe eines Darlehens decken möchten. Nach Ende des Studiums muss das geliehene Geld, häufig mit Zinsen, zurückgezahlt werden. Anbieter sind Banken und Kreditinstitute des jeweiligen Bundeslandes.

Studienkredit & Studiendarlehen

Die Begriffe Studienkredit und Studiendarlehen sind synonym und bezeichnen eine finanzielle Förderung durch private oder auch staatliche Anbieter für Studierende. Diese erhalten eine monatliche Summe zur Deckung der Kosten, die für Studiengebühren und Lebensunterhalt während des Studiums anfallen. Die prominentesten Anbieter von Studienkrediten sind Bankinstitute, doch auch andere wirtschaftliche sowie staatliche Institutionen. Der Vorteil von Studienkrediten ist, dass sie nicht von der eigenen finanziellen Situation bzw. der der Eltern abhängig sind - so können auch Studenten, die aufgrund des zu hohen Vermögens keinen Anspruch auf BAföG haben, ein Studiendarlehen aufnehmen.

Studienkreditvergleich

CHE ausgezeichnete Studienfinanzierung

Bildungsfonds

Studierende, die ihr Studium mit Hilfe eines Bildungsfonds finanzieren, erhalten eine monatlich ausbezahlte Finanzierung, welche sie - nach erfolgreichem Berufseinstieg - meist einkommensabhängig zurückzahlen können. Im Gegensatz zu einem normalen Studiendarlehen gibt es also keinen fixen Rückzahlungssatz; stattdessen wird ein vorher festgelegter Prozentsatz des Bruttoeinkommens abgegeben. Zusätzlich zur finanziellen Unterstützung beinhalten Bildungsfonds-Angebote, wie beispielsweise vom Festo Bildungsfonds, auch häufig weitere Leistungen wie etwa berufsorientierte Qualifizierungen.

Vorteile Festo Bildungsfonds

In vier Schritten zur finanziellen Unabhängigkeit

Bewerbung

Lebenslauf

Zeugnisse

Nachweise

Prüfung

Einladung zum Onlinetest oder Telefongespräch

Angebot

Sie erhalten zwei Finanzierungsangebote zur Auswahl

Auszahlung

Die Auszahlung kann bei Immatrikulation sofort erfolgen

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