Erfahrungsbericht

Auslandsaufenthalt USA

Mein Auslandssemester in den USA Die ersten Wochen in den USA

Was soll ich sagen? Ich befinde mich nun seit vier Wochen in meinem Auslandspraktikum bei BASF in der Nähe von New York. Wenn ich ehrlich bin, ist es ein ganz schönes Auf und Ab. Zunächst einmal muss man natürlich damit klarkommen, in der großen weiten Welt zu sein. Man ist auf sich allein gestellt und versucht zu realisieren, wie riesig alles in diesem Land ist. Außerdem wird man sich bewusst, dass es hier kein vernünftiges Brot wie in Deutschland gibt. In den ersten Wochen stehen zudem einige Formalitäten auf dem Plan. Ich dachte bislang, Deutschland sei ein wahrer Bürokratie-Dschungel, aber das ist in Amerika definitiv nicht besser. Hier in den USA muss man zunächst seine Steuern innerhalb eines Formulars benennen und ein Bankkonto eröffnen. Auch die Beantragung der Sozialversicherungsnummer, die zum Arbeiten benötigt wird, kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Die Tatsache, dass man hier anders wohnt, ist ebenso zu verarbeiten wie die Größe der Straßen und die Tatsache, dass bei den Amerikanern eben einfach alles „big“ ist. Damit meine ich wirklich alles. Wasser kauft man in Kanistern, die Autobahnen haben sechs Spuren – pro Seite – und hier ist ein Mittelklassewagen bereits klein. Alles in allem benötigt man schon seine Zeit, um hier anzukommen. Dabei sind die Amerikaner doch immer sehr höflich und hilfsbereit – solange sie nicht allzu viel tun müssen. Die Suche nach einer Wohnung gestaltet sich auch leichter, als es in Deutschland der Fall ist. So ist ein Mietvertrag innerhalb von ein paar Stunden dingfest gemacht. Natürlich muss man darauf achten, dass man sich auch eine einigermaßen sichere Gegend aussucht. Aber das findet man am besten im Gespräch mit den Kollegen heraus.

Erkenntnisse der ersten Wochen in der USA

Insgesamt haben ich folgende Erkenntnisse aus den ersten Wochen gewonnen:

  • In den USA ist alles größer, einfach riesig, um genau zu sein.
  • Öffentliche Verkehrsmittel existieren nur in den Städten, drumherum sollte man doch lieber auf ein Auto zurückgreifen – man kann immerhin für rund 18 € volltanken.
  • Auto kann man kaufen oder mieten, das macht keinen Unterschied.
  • Autofahren ist hier anders – breite Straßen, viele Geschwindigkeitskontrollen und überholen ist auch rechts kein Problem.
  • Bankkonto eröffnen, Social Security Card beantragen und Steuern angeben sind die ersten Punkte auf der To-do-Liste.
  • Alle Amerikaner sind von Grund auf höflich – aber eine Einladung kann nicht wirklich ernst genommen werden, man sagt das hier einfach so.
  • Die Standardbegrüßung ist: „Hello, how are you?“ – Dabei interessiert sich das Gegenüber eigentlich gar nicht richtig für dein Wohlbefinden. Es handelt sich nur um eine Höflichkeitsfloskel.
  • Ich bin defintiv zur falschen Zeit hierhergekommen – der Euro ist zu schwach, denn so lohnt sich das Shoppen nicht.
  • Man arbeitet hier anders – es gibt den klassischen 9-to-5-Job, aber man arbeitet durchaus auch mal bis mitten in die Nacht, dafür aber weniger effektiv.
  • Lebensmittel sind wirklich teuer und gerade frische Dinge sprengen oftmals den Preisrahmen – günstig ist, relativ gesehen, das Fast Food (wie ich bereits erwartet hatte).
  • Man bezahlt quasi alles mit Kreditkarte oder Debitkarte – es ist eine Art Statussymbol, nicht mit Bargeld zu zahlen.
  • Das Land ist deutlich diverser als Deutschland – es gibt Menschen jeder Hautfarbe und Herkunft.
  • Kanadier sind die Europäer des amerikanischen Festlands – höflich, zuvorkommend und sehr hilfsbereit. Sie meinen ihre Einladungen auch ernst.

Alles in allem sehr bewegte Wochen. Meine erste Unterkunft war zwar in Ordnung, aber dafür in einer Gegend, in der ich mich nicht wohlgefühlt habe. Dann sollte ich umziehen, aber mein Arbeitgeber hat es versäumt, mir meinen Scheck auszustellen, sodass ich bei meiner Chefin unterkommen musste. Seit einer Woche wohne ich nun in dem Haus, in dem ich auch bleiben will, auch wenn ich nochmal in ein anderes Zimmer umziehe. Das befindet sich in Jersey City, in der Nähe von New York. Es bleibt spannend, vielleicht beruhigt sich nun alles.

Leben in den USA

Die zweiten vier Wochen meines Auslandspraktikums in den USA waren tatsächlich etwas weniger stressig. Nachdem ich endlich eine dauerhafte und vertretbare Bleibe gefunden habe, konnte ich mich ein wenig einleben. Über den Preis schweigen wir uns an dieser Stelle einfach einmal aus, denn das ist schlichtweg nicht mit Deutschland zu vergleichen – das liegt aber auch daran, dass ich nun im Großraum einer Metropole untergekommen bin. Und ich will mich auch nicht darüber beschweren, dass ich innerhalb von 30 Minuten in Manhattan bin. Wie soll man sich auch darüber ernsthaft ärgern? Es ist dabei wie so oft, wenn man eine neue Stelle antritt oder als Student mit einem neuen Praktikum beginnt: Die ersten Wochen sind davon geprägt, sich in die Materie einzuarbeiten. Dennoch habe ich keine klassischen Erzählungen zu präsentieren, nach denen ich nur unsinnige Arbeiten verrichten darf. Von Beginn an habe ich meinen eigenen Aufgabenbereich erhalten – die Analyse des Markttreibers CO2-Regulierung. Dabei arbeite ich innerhalb eines globalen Teams (glücklicherweise auch mit einem Deutschen, was die Einarbeitung etwas erleichtert). Dabei handelt es sich um ein komplett unbestelltes Feld. Ich bereite dabei Entscheidungen im Allgemeinen und Investitionsentscheidungen im Speziellen vor. Insgesamt bin ich in der Strategieausarbeitung bis 2025 angesiedelt, wobei mir die Erfahrungen meines Studiums und der Tätigkeit beim Festo Bildungsfonds sehr zugute kommen. Da wird des Öfteren einmal die Frage gestellt, ob es denn typisch sei, so etwas in Deutschland an der Universität zu lernen.

Eine sehr spannende Erfahrung war innerhalb dieser Zeit eine Konferenz über den Strategieentwicklungsprozess. Diesen Prozess hatten Deutsche und Amerikaner gemeinsam entwickelt und er sollte den betreffenden Ressortleitern nähergebracht werden. Dabei zeigten sich die kulturellen Unterschiede sowohl in der Organisation eines solchen Termins wie auch in dem Thema selbst. Während im „deutschen Sinne“ ein Termin nach strengen zeitlichen Restriktionen abläuft, wünschen sich die Amerikaner viel mehr Zeit, um einzelne Themen auszudiskutieren. Kollegen aus den asiatischen Ländern äußern sich bei direkten Nachfragen nach ihrer Meinung dagegen sehr zurückhaltend. Bei diesem konkreten Entwicklungsprozess waren den Amerikanern dann zu viele Rahmenbedingungen gegeben, die das Ganze unnötig teuer und langwierig machen würden – das nur einmal als kleine Anekdote.

Grundsätzlich kann man hier sehr viel entdecken. Sei es ein Dinner auf dem Hudson bei Nacht mit dieser wundervollen Skyline, die einzelnen Stadtteile Manhattans und die Aussicht oder einfach die Sonne im Central Park zu genießen. Jede freie Minute kann man hier verbringen und auch herumbringen, dafür gibt es unheimlich viel zu sehen. Das Wetter ist allerdings sehr gewöhnungsbedürftig, da Temperaturschwankungen von bis zu 15 Grad über den Tag hinweg keine Seltenheit sind. Ich bin außerdem sehr froh, dass ich eine Klimaanlage zu meinem Zimmer dazugebucht habe, ohne die man es nicht aushalten würde – Dämmung ist bei diesen Plastikhäusern nämlich ein Fremdwort. Wundervoll ist auch, dass die Müllabfuhr sonntags nachts zwischen 23 und 0 Uhr durch die Straße fährt und man das Gefühl hat, der Kopf liegt auf der Straße und nicht im Bett. Aber man gewöhnt sich an alles. Auch daran, dass ein solches Auslandspraktikum finanziell gut geplant sein will, wenn man nicht die ganze Zeit in seinem Zimmer verbringen möchte – denn die Kosten sind sehr hoch.

Freizeitgestaltung

Der Juli war bisher der wahrlich entspannteste Monat meines Auslandspraktikums, aber das ist auch recht gut so, denn der August wirft seinen Schatten voraus, weshalb auch das Sparen nicht zu kurz kommen darf, um die geplanten Aktivitäten zu finanzieren. Doch darauf werde ich im nächsten Bericht eingehen.

So konnte ich den Sommer in den USA genießen. Als Nordlicht sind Temperaturen um die 37-40 Grad am Tag sehr ungewohnt. Aber das Klima ist doch deutlich angenehmer als in Deutschland, weil eine viel geringere Luftfeuchtigkeit herrscht. Meine Klimaanlage lief dank der einfach verglasten Fenster auf Hochtouren, sonst hätte ich nachts nicht schlafen können. Aber man muss sich schon daran gewöhnen, dass es überall extrem klimatisiert ist. Man wechselt daher oft von „ziemlich kalt“ zu „unglaublich heiß“. Die Subway ist dabei das Spannendste, denn die Bahnen sind dermaßen heruntergekühlt, dass man sich eigentlich eine Jacke anziehen könnte. Wenn sich jedoch die Türen öffnen, kommt einem ein Schwall warmer, stickiger Luft entgegen. Dann wünscht man sich sogar die stehende Luft und sengende Hitze in den Straßenschluchten von Manhattan zurück. Eigentlich lässt sich dieses Wetter nur ganz entspannt im Central Park oder am Strand aushalten, aber leider fällt einem nach einem schönen, entspannten Wochenende wieder ein, dass man ja für ein Praktikum hier ist ... ;-)

Dabei habe ich festgestellt, dass überall auf der Welt die Dinge für eine gewisse Zeit ruhen müssen und dann plötzlich wieder akut werden und möglichst schon fertig sein sollten. Die Arbeit im Team läuft inzwischen jedoch wie von selbst, sodass die Aufgaben ziemlich fix erledigt sind. Mit der Zeit stellt sich eine gewisse Selbstverständlichkeit ein, sowohl was die inhaltlichen Aufgaben der Strategieentwicklung und Methodenanwendung betrifft als auch die Kulturunterschiede und Sprache. Ein großer Spaß ist es, sich mit den Amerikanern über deutsche und amerikanische Eigenheiten sowie Sprichwörter zu unterhalten. Gerade die direkte Übersetzung sorgt dabei für einiges Gelächter. Die Pausenzeiten können in der Sonne verbracht werden, soweit dies denn auch auszuhalten ist.

Ansonsten bleibt mir von diesem Monat vor allem im Gedächtnis, dass wir definitiv in einer globalisierten Welt leben. Da ich für meine Masterarbeit mehrere Bewerbungsgespräche hatte, bin ich kurzerhand für einen Heimaturlaub nach Deutschland geflogen und habe meine Familie und Freunde besucht. Normalerweise ist es ja eher andersherum. Trotz der anstrengenden Reise hat sich das auf jeden Fall gelohnt, auch wenn es auf dem Rückflug einige Probleme gab, sodass ich erst einige Stunden später in New York City angekommen bin. Ziemlich erfolgreich konnte ich meine Masterarbeit dingfest machen, sodass die weitere Ausbildung gesichert ist. Im kommenden Monat werde ich viel reisen und einiges besuchen, weswegen ich den Rest des Monats eher entspannt angehe. Man kann auch mal genießen – und wo geht das besser als in einer solchen Metropole, in der man wirklich alles bekommt, was man haben will?

Wie bereits angekündigt, sollte der August so einiges an beeindruckenden Momenten für mich bereithalten. Dazu gehören die endlosen Erkundungstouren durch Manhattan ebenso wie der Genuss von Ruhe und Sonnenuntergängen mit Straßenmusikern am Hudson, die kulinarischen Genüsse dieser Metropole und diverse Ausflüge.

Der erste der geplanten größeren Ausflüge führte mich in die Hauptstadt der Vereinigten Staaten von Amerika. Washington D.C. ist in vier Stunden gut erreichbar. Zwar wäre es relativ einfach gewesen, den Zug zu nehmen, doch die Flexibilität mit dem Auto war uns dann doch lieber. Außerdem überlegten wir, ob wir auf dem Rückweg einen Stopp in Philadelphia machen sollten. Das war leider illusorisch, denn Washington hatte so viel zu bieten – und ich hatte aufgrund meiner Heimatreise leider meine wahnsinnig umfangreichen drei Tage Urlaub bereits verbraucht. Aber sei es drum, so wurde das Ganze eben mit ein bisschen weniger Schlaf angegangen! Washington ist schlichtweg beeindruckend. Im Vergleich zu New York City ist es ein hübsches kleines Städtchen, wobei alle Sehenswürdigkeiten relativ zentral angeordnet sind. Es gibt durch die Smithsonian-Gruppe eine Vielzahl an Museen, die wir in der Kürze der Zeit leider nicht alle besuchen konnten. Am eindrucksvollsten war für mich der Obelisk als Wahrzeichen des Lands sowie das Lincoln Building mit der großen Statue des sitzenden Abraham Lincoln. Im Allgemeinen hat die Anlehnung an die römische Architektur durchaus ihren Reiz, obwohl mir als Lateiner dann doch etwas zu viel von der Symbolik verzerrt und „gestohlen“ wurde. Das Weiße Haus stellt man sich jedoch deutlich größer vor. Es ist bei Weitem nicht so imposant und geht zwischen den übrigen Sehenswürdigkeiten fast ein wenig unter.

Als zweites Highlight stand die Fahrt zu den Niagara-Fällen an. Auch die Tour von ungefähr sieben Stunden unternahmen wir wieder mit dem Auto, was aufgrund der fehlenden Zugverbindung auch fast alternativlos war. Lediglich der Flug wäre eine Option gewesen, obwohl man die wunderbaren Landschaften nördlich von New York City verpasst hätte. So gesehen die richtige Entscheidung. Dieses Naturschauspiel ist absolut beeindruckend. Welche Wassermassen da heruntergespült werden, lässt einen nur noch staunen. Dabei war die kanadische Seite der Fälle deutlich interessanter als die amerikanische Seite. Auch der kurze Ausflug nach Kanada zeigte, dass es absolut keine Lüge ist, zu sagen, dass die Kanadier „die europäischen Amerikaner“ sind. Unglaublich freundlich und zuvorkommend aufgenommen, hat mir der Aufenthalt in Kanada besonders gut gefallen. Und der Helikopter-Flug über die Niagara-Fälle hat sich definitiv mehr als gelohnt. Auch wenn der Aufenthalt aufgrund meiner beruflichen Verpflichtung relativ kurz war, war er absolut großartig. Außerdem sind diese Strecken für die Amerikaner ja eher Tagesgeschäft, wie mir vermittelt wurde!

Weiterhin standen noch der Besuch von Museen in New York City, eine weitere nächtliche Hudson-Bootsfahrt und die Besichtigung des Top of the Rock sowie von Ellis Island und der Freiheitsstatue an. Die Stadt ist und bleibt einfach der Wahnsinn, vor allem nachts, wenn die Lichter zu leuchten beginnen. Darüber hinaus verstehen es die Amerikaner außerordentlich gut, ihre Geschichte zu inszenieren. Der Besuch des Preseason-Football-Spiels setzte dem Ganzen die Krone auf, denn das vierstündige Spiel war toll und die Stimmung ist wahrlich ein Hochgenuss – absolut nicht vergleichbar mit europäischen Sportveranstaltungen.

Arbeitstechnisch gibt es in diesem Monat nicht allzu viel zu berichten. Auch in den USA ist der August der Urlaubsmonat, weswegen alles etwas gemächlicher angegangen wird. Es wird aber offensichtlich, dass ich schon den größten Teil meiner Zeit hier verbracht habe, wodurch wirklich Neues auf der Strecke bleibt und ich mich mit den altbekannten Projekten beschäftige. Auch Langfristiges kann ich natürlich nicht in Angriff nehmen, da das Ende des Praktikums dafür zu nahe ist. Ich konzentriere mich weiterhin auf die Recherche und erarbeite Grundlagen für die kommende Strategiefestlegung sowie die Prozessverbesserung des gesamten Vorgehens. In einem Monat endet mein Praktikum, sodass nun vor allem organisatorische Dinge im Vordergrund stehen, um den Abschluss rund zu machen und den Start in Deutschland auf den Weg zu bringen.

Abschlussbericht Praktikum USA

Nun, das war es tatsächlich mit dem Auslandspraktikum. Nicht nur im Studium ist es so, dass ein Semester letztlich sehr viel schneller vorbeigeht als man denkt. Innerhalb des letzten Monats konzentrierte ich mich auf den Abschluss meiner Projekte im Praktikum und auf die Organisation der Weiter- und Rückreise.
Bei dem Praktikum wurde mir deutlich, wie sehr sich Organisationskulturen zwischen zwei Nationen unterscheiden können. Während Termine in Deutschland konkret eingehalten und nachverfolgt werden, hält man sich in den USA eher an den Leitsatz „wann es eben passt“. Zwar bin ich es bereits gewohnt, meinen Vorgesetzten hinterherlaufen zu müssen, um meine Ergebnisse zu präsentieren, aber in den USA bekommt man die Personen noch schwieriger zu fassen als in Deutschland. Interessanterweise musste es am Schluss dann doch wieder ganz schnell gehen, aber auch das ist für den normalen Arbeitswahnsinn dann doch nicht ganz so untypisch.

Vor meiner Rückreise lag das ganz übliche Chaos an. Das Zimmer musste geräumt werden, das Bankkonto gekündigt und Flüge gebucht werden. Meine Arbeitserlaubnis lief von alleine aus, wobei ich über einige Wochen besorgte Nachrichten von der Personalabteilung erhalten habe, dass ich mich doch um eine Verlängerung kümmern müsse – so ist es eben in einem Konzern, wenn persönliche Besonderheiten eher unter den Tisch fallen. Aber grundsätzlich sehr spannend, dass sich das Unternehmen an dieser Stelle als Hilfe anbietet. Das hatte ich in diesem Umfang nicht erwartet, wobei das sicherlich auf die vielen internationalen Arbeitskräfte zurückzuführen ist.

Immerhin war der bürokratische Aufwand bei meiner Rückreise minimal. Da war die Hinreise dann doch mit deutlich mehr Aufgaben verbunden. Dadurch konnte ich die Zeit nutzen, die letzten Sonnenstrahlen und die wunderbare Region in und um Manhattan zu genießen. Dies war auch zwingend notwendig, um die letzten Eindrücke zu sammeln, denn ab Mitte September wurde es ganz plötzlich sehr kalt. Diese harten Übergänge bei den Temperaturen bin ich persönlich einfach nicht gewohnt. Außerdem organisierte ich bereits die Masterarbeit, um damit möglichst zeitnah starten zu können.

Abschließend kann ich sagen, dass mein Auslandspraktikum ein voller Erfolg war. Ich habe unheimlich viel gelernt und kann nun auf vielfältige Erfahrungen zurückblicken, bei denen ich mich vor allem selbst beweisen musste. Man gewinnt eine gewisse Selbstsicherheit und Leichtigkeit in der Herangehensweise an neue Aufgaben und Herausforderungen. Außerdem reift man durch einen Auslandsaufenthalt, da man auf sich selbst gestellt ist. Dazu gehören die organisatorischen Herausforderungen wie auch der Umgang mit den Finanzen. Ich kann mich zudem glücklich schätzen, eine ausgezeichnete Praktikanten-Stelle innegehabt zu haben, bei der ich meine Fähigkeiten weiter verbessern und erproben konnte. Insgesamt kann ich jedem diesen Schritt empfehlen!

Euer Daniel

Förderung Auslandssemester

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