Erstemester Ein neuer Lebensabschnitt beginnt

Bei Semesterstart werden von Hochschulen Informationsveranstaltungen und Kennenlerntage für Erstsemester-Studis angeboten. Es ist sinnvoll, diese Ersti-Veranstaltungen zu besuchen, um Informationen der Hochschule zum Studienablauf, Studieninhalten und zum Hochschulalltag zu erhalten. Außerdem lernen Sie dabei zukünftige Kommilitonen kennen. Normalerweise läuft eine Informationsveranstaltung in einem festen Rahmen ab. Vorab begrüßen Vertreter der Hochschule die neuen Studierenden offiziell, dann stellen sie die Hochschule vor. Daran schließt sich oft ein Gang durch die Campusanlagen an. Besichtigt werden unter anderem die Bibliothek, Sporthalle, Mensa sowie wichtige Forschungseinrichtungen. In der Regel begleiten Studienvertreter, Fachschaften und  Career-Center-Mitarbeiter solche Veranstaltungen.

Hochschulinstitutionen Fachschaft, Studentenwerk, AStA und Career Service

Wir empfehlen, Infoveranstaltungen für Erstis zu besuchen, da Sie hier die ersten wichtigen Kontakte knüpfen können. Häufig werden dort auch Mentoren vorgestellt, die in den ersten Studientagen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen (Mentoren sind Studierende aus höheren Semestern, die sich bereits in dem neuen Umfeld eingelebt haben). Diese Studi-Mentoren können Sie zum Beispiel dabei unterstützen, am Hochschulstandort eine passende Unterkunft zu finden (WG, Studentenwohnheim). Oder sie geben Tipps zu hochschulnahen (und -fernen) Veranstaltungen. Die Fachschaftsinitiative, auch Fachschaftsrat oder -ausschuss genannt, stellt die studentische Vertretung im Fachbereich und in dessen Gremien dar. Die Fachschaften an den Hochschulen liefern Studieninformationen und bieten eigene Veranstaltungen an. Der Fachschaftsrat ist stetiger Ansprechpartner für Studierende und daher auch die erste Anlaufstelle für Neustudierende zur Orientierung in ihrem Fachbereich, Studiengang und ihrer Hochschule. Die Studentenwerke übernehmen die soziale Betreuung an der Hochschule. Sie bieten kostenlose Beratungsmöglichkeiten rund um das Studium an (sozial, psychisch, juristisch) und halten den Versorgungsbetrieb der Hochschule aufrecht (Mensa, Cafeteria). Unter anderem können sie die Studierenden bei der Wohnungsvermittlung oder Kinderbetreuung unterstützen.

Der AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss) übernimmt die Vertretung der Studierenden an einer Hochschule. Zu seinen gesetzlich geregelten Aufgaben zählen die Vertretung der fachlichen, wirtschaftlichen und sozialen Interessen der Studenten, die Beratung der Studiumsdurchführung, die Förderung der politischen und kulturellen Bildung sowie die Gleichberechtigung von Frauen und Männern und die Beseitigung bestehender Benachteiligungen. Die meisten AStA bieten den Studierenden außerdem eine Reihe von Dienstleistungen an, wie z. B. Rechts- und Sozialberatung, billige Kopiermöglichkeiten, Wohnungs- und Arbeitsvermittlung und günstiges Schreibmaterial. Zusammengefasst heißt das, dass der Allgemeine Studierendenausschuss die fachübergreifenden Studienangelegenheiten übernimmt und den Studierenden für Fragen zur Verfügung steht. Der Career Service ist eine Institution innerhalb oder im Umfeld einer Hochschule, welche sich um die Vorbereitung und den Einstieg in die Arbeitswelt der Studierenden und Absolventen kümmert. Der Career Service vermittelt durch Beratung, Seminare, Vorträge und Firmenkontaktmessen berufsrelevantes Wissen, stellt Kontakt zu Arbeitgebern und Unternehmen her und verbessert so die Beschäftigungsfähigkeit der Absolventen. Der Career Service unterstützt die Studierenden maßgeblich bei ihrer (beruflichen) Qualifizierung und hilft ihnen bei der Orientierung.

Ehrenamtliches Engagement Persönlicher Einsatz an der Hochschule

Auch an Ihrer gewählten Hochschule gibt es verschiedene studentische Initiativen wie Fachschaften bzw. den Fachschaftsrat, Studentenvertretungen der Fakultäten und studentische Vereinigungen.  Diese sind für die Organisation von öffentlichen Veranstaltungen, Freizeitaktivitäten und Festen verantwortlich und vertreten hauptsächlich die Studenten gegenüber der Hochschule. Hier bietet sich die Möglichkeit, politische Aktivitäten mit Freizeitspaß zu verbinden. Denken Sie daran, dass sich persönliches Engagement hervorragend in der Vita (Lebenslauf) macht. Sie sammeln politische Erfahrungen, erlangen betriebswirtschaftliche Kenntnisse und lernen, Ihre Wünsche und Visionen innerhalb einer Gruppe zu kommunizieren und umzusetzen. Werden Sie nicht zum Einzelkämpfer – bauen Sie Ihr persönliches Netzwerk aus! Suchen Sie Kontakt zu Kommilitonen, denn: Gemeinsam sind wir stark!

Wer bereits bei Studienantritt eine wissenschaftliche Karriere verfolgt, sollte sich am Campus um eine Stelle als wissenschaftliche Hilfskraft (Hiwi) bewerben. Sie bekommen dann tiefere Einblicke in das wissenschaftliche Arbeiten Ihres Professors und können bei verschiedenen Aufgaben unterstützend mitwirken. Wie der Berufseinstieg in die freie Wirtschaft von Praktika begleitet wird, so sollte der Einstieg in die Wissenschaft durch wissenschaftliche Hilfsarbeiten vorbereitet werden. Gehen Sie doch einfach auf einen Dozenten Ihrer Wahl zu und erkundigen Sie sich, ob er oder einer seiner Kollegen Unterstützung brauchen. Oft finden Sie auch Ausschreibungen für Hiwi-Stellen auf der Homepage Ihres Instituts. Natürlich kann sich eine langfristige Anstellung auch positiv auf Ihre geplante Thesis auswirken, da Sie bereits während der Studienzeit aktiv Forschungsarbeiten begleiten können und Ihren Prof und seine Vorlieben näher kennenlernen.

Freizeitangebote Neben dem Studium

Natürlich vertritt die Hochschule an erster Stelle das Lehrangebot, Forschungs- und Entwicklungsinstitutionen und die damit verbundenen Studienfächer. Doch neben einem ausgefüllten Studienalltag mit Vorlesungen, Seminaren, Lerngruppen und Prüfungszeiträumen sollte die Freizeit nicht zu kurz kommen. Freizeitangebote stellen die soziale Komponente an der Hochschule dar und sollen vor allem innerhalb eines effektiven Studiums zur Stressbewältigung beitragen. Besonders häufig finden sich folgende Angebote: Sportmannschaften, Theater- oder Filmgruppen und Hochschulorchester. Beachten Sie dabei die jeweilige Ausrichtung der Hochschule: Zum Beispiel sind an einer Medienhochschule Film- und Theaterbildung Bestandteile des Lehrplans. Private Entspannung und Festigung bilden eine gute Basis für ein effektives Studium. Neben dem Studium sind Ausgleichsaktivitäten wichtig, um den Kopf wieder freizubekommen.

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Von Theorie zur Praxis

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