Praxistraining Kommunikationsmethodik

Präsentationstechnik

Konfliktamanagement

Gesprächsführung

 

 

Kommunikationsmethodik Was ist der Mensch?

„Was ist der Mensch?“ Das ist für Kant die letzte große Frage, in die die drei vorangegangenen münden. Für uns ein gutes Motto, uns, unsere Mitmenschen und den Umgang mit ihnen einmal näher anzuschauen. Wie kann ich Menschen begeistern, ihnen Sachverhalte einfach erklären, mit anderen Meinungen umgehen und die handelnden Menschen in meine Gedankengänge mit einbeziehen? Sie üben, Diskussionen konzentriert und zielgerichtet zu einem konkreten Ergebnis zu führen – und zwar auf der Sach- und der Personenebene. Oder anders ausgedrückt: Sie lernen, wie Sie Ihre Ideen und Meinungen vor Einzelnen oder auch einer ganzen Gruppe von Menschen vertreten, diskutieren und durchsetzen können.

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Qualiblock Kommunikationsmethodik


Veranstaltungsort: offen

 

vom 07.11.2018 bis zum 09.11.2018

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Präsentationstechnik Überzeugende Vorträge halten, Redehemmungen abbauen

Präsentieren ist mehr, als PowerPoint zu beherrschen. Wenn nach Aristoteles jeder Vortrag seinem Wesen nach auf den Zuhörer „zielt“, so muss sich der Redner auch darüber Gedanken machen, wie sein Publikum die vorgetragenen Inhalte eigentlich wahrnimmt. Genügt es, wenn sein „Auditorium“ den Vortrag nur hört? Oder sollte es die wichtigsten Aussagen auch sehen? Da der Mensch die Welt normalerweise mit Augen und Ohren wahrnimmt, ist eine Rede ohne Bebilderung einseitig, denn die zweite wichtige Sinneswahrnehmung bleibt weitgehend ungenutzt. Also genügt es nicht, die Sache nur mündlich vorzutragen. Die wesentlichen Inhalte müssen sichtbar gemacht – also visualisiert – werden.

In diesem Training erhalten Sie nützliche Tipps für Ihren Vortrag und zum Aufbau einer Präsentation. Wenn Sie kein erfolgreicher Einsiedler werden wollen, brauchen Sie mit Sicherheit rhetorische Fähigkeiten. Rhetorischer Erfolg besteht aus einem guten Zusammenspiel von Argumenten, Redegewandtheit und Körpersprache. Dieser Workshop richtet sich an alle, die ihre Sprache im Gespräch oder in einer Rede bewusster und wirkungsvoller einsetzen wollen, um ihr Gegenüber effektiver zu erreichen. Sie erkennen Ihr eigenes Sprachmuster und Sprachverhalten, lernen, es zu verbessern, um Sicherheit und Überzeugungskraft zu gewinnen. Sie bauen Redehemmungen ab, erproben einen neuen konstruktiven Umgang mit Lampenfieber und trainieren, in schwierigen Situationen gelassen und rhetorisch sicher zu agieren.

Konfliktmanagement Mit äußeren und inneren Konflikten gelassen umgehen

Konflikte treten ein ganzes Leben lang auf und begleiten uns: schon im Kindergarten, weiter in der Schule, mit den Eltern und im Berufsleben. Auseinandersetzungen treten dabei nicht nur im Kontakt mit anderen Menschen auf, auch innere Konflikte können uns das Leben schwer machen.

Im Seminar wird erarbeitet, was Konflikte eigentlich sind und wie wir besser damit umgehen können. Dabei spielen unser Erleben und unsere Wahrnehmung eine wichtige Rolle. Anhand eigener Einstellungen und Ansichten von Konflikten sowie zahlreicher Übungen sollen die Teilnehmer lernen, eigene Konfliktmuster zu erkennen und Konflikte zukünftig erfolgreicher zu bewältigen.

Gesprächsführung und ergebnisorientierte Moderation Gespräche erfolgreich vorbereiten, strukturieren und führen

Sind wir doch mal ehrlich: Ganz selten sprechen wir „einfach so“ miteinander. Vielmehr liegt jedem Gespräch eine bestimmte Absicht, ein bestimmter Wunsch zugrunde. Auch im privaten Bereich. Wenn Sie einen bestimmten Zweck erreichen wollen, genügt Ihnen das Ergebnis „Schön, dass wir einmal darüber gesprochen haben“ wohl nicht. Dann müssen Sie das Gespräch führen – Gesprächsführung eben.

Ein Beispiel: Eigentlich war alles ganz einfach. Sie wollten nur mit fünf Freunden ein Thema besprechen. Kaum zwei Stunden später sind Sie um viele Informationen reicher, der eigentlichen Problemstellung des Treffens aber keinen Schritt näher. Die gute Nachricht: Das geht auch anders! Im Rahmen des Seminars bekommen Sie Hilfsmittel an die Hand, um Besprechungen konstruktiv und ergebnisorientiert zu führen.

In diesem Seminar erfahren Sie, wie Sie Gespräche optimal vorbereiten, strukturieren und mit Ihrem Gesprächspartner zu einer gemeinsamen Lösung gelangen. Sie erkennen Warnsignale im Gespräch, reflektieren Ihr eigenes Kommunikationsverhalten und lernen Phasen des Gesprächs kennen: von der Vorbereitung bis zur Ergebnisdokumentation.

Sie lernen, …

… wie man stille Teilnehmer einbindet,
… wie man Mitarbeiter mit „Sprachinkontinenz“ steuert,
… wie man das große Ganze nicht aus den Augen verliert,
… wie man ein konkretes Ergebnis aus dem Treffen mitnimmt.

Techniken und Strategien für erfolgreiche Gespräche:

  • Fragen
  • Aktives Zuhören
  • Ich-Botschaften
  • Gesprächsregeln
  • Kommunikationsgrundlagen
  • Kommunikationsmodell
  • Verbale/non-verbale Kommunikation
  • Zeichen gelungener Kommunikation

Was gibt es sonst noch Wichtiges? Seminaranbieter

Die Seminare laufen, je nach Umfang, über drei bis vier Tage. Man kann sie einzeln besuchen, aber es macht viel mehr Spaß, wenn die Gruppe durchgängig beieinander ist. Abends gibt es, manchmal auch nach dem Bedarf der Gruppe, noch kleinere Einheiten zu speziellen Themen (wie zum Beispiel: „Steigerung der Gedächtnisleistung“ oder „Der Elevator-Pitch: Wichtiges in 90 Sekunden unterbringen“. Ansonsten kann man mit den anderen gemütlich beieinandersitzen oder auch mal (je nach Veranstaltungsort) um die Häuser ziehen. Auf jeden Fall eine gute Gelegenheit, um neue Kontakte zu knüpfen: zu Kommilitonen, zu den Trainern oder zu dem einen oder anderen Unternehmensvertreter. Unsere Teilnehmer empfehlen: „Probiert die Seminare aus! Es lohnt sich!“

AGB Bildungsplus

Einblicke Bildungsplus

Erfahrungsberichte von Teilnehmern

Was sagen Teilnehmer zu diesem Seminarteil? Erfahren Sie mehr über die Inhalte, den Seminarablauf und persönliche Eindrücke unserer Teilnehmer. Machen Sie sich selbst ein Bild von unserer Qualifizierung.

Erfahrungsbericht Qualifizierungsblock Arbeitsmethodik von David Grünewald, Teilnehmer des Festo Bildungsfonds, studiert in San Antonio (USA), MBA

Mein Name ist David Grünewald, ich bin 23 Jahre jung und machte meinen Bachelor im Bereich Finanzdienstleistungen. Im Herbst 2015 werde ich einen MBA in San Antonio, Texas (USA) beginnen. Das Konzept des Festo Bildungsfonds hat mich überzeugt, da hier nicht nur eine klassische finanzielle Förderung im Vordergrund steht, sondern darüber hinaus eine qualitative Weiterbildung angeboten wird. Networking spielt eine besonders große Rolle im beruflichen, aber auch privaten Umfeld. Der Ideen- und Gedankenaustausch mit Menschen, die eine andere Denkweise oder einen anderen Hintergrund haben, kann sehr inspirierend und weiterbildend sein. Es hilft, seinen eigenen Horizont zu erweitern und offener für Neues zu sein.

Als Vertreter der These „Ausgelernt hat man niemals“ habe ich mich dazu entschlossen, an den Weiterbildungsmöglichkeiten des Festo Bildungsfonds teilzunehmen. Im späteren Berufsleben wird es zeitlich schwierig werden, solche Weiterbildungsmöglichkeiten anzunehmen, geschweige denn zu finanzieren. Egal, aus welchem Beweggrund man sich für das Qualifizierungsangebot von Festo anmeldet, es lohnt sich immer. Für mich ist es die Kombination aus allem. Ich bilde mich gerne ständig weiter und baue mir zudem ein Netzwerk auf. Ganz nebenbei habe ich hier noch die Möglichkeit, neue Städte zu erkunden.

Die Qualität der Referenten ist sehr gut und die Inhalte des Workshops werden auf eine sehr interessante Weise unterrichtet. Die ständige Kombination von theoretischen Grundlagen und praktischen Übungen machen das Seminar spannend und abwechslungsreich. Die Gruppen sind klein, daher können die Referenten individuell auf die Bedürfnisse der einzelnen Teilnehmer eingehen und an den Schwächen arbeiten. Da die Teilnehmer alle freiwillig mitmachen, ist das Arbeitsklima während des Seminars sehr angenehm und entspannt. Die Gruppendynamik ist dabei herausragend. Am Abend nach den einzelnen Seminarbausteinen steht jede Menge Zeit zur Verfügung, um die fremde Umgebung zu erkunden.

Fazit

Alles in allem würde ich jederzeit wieder an einem Qualifizierungsworkshop des Festo Bildungsfonds teilnehmen. Die Vorteile des Angebots sind vielfältig: Schließlich handelt es sich um kostenlose, qualitativ hochwertige Weiterbildungsmöglichkeiten, die auf die Bedürfnisse der einzelnen Teilnehmer zugeschnitten sind. Und ganz nebenbei baut man auch noch ein Netzwerk auf und lernt Menschen mit unterschiedlichen akademischen Hintergründen kennen. Auch die Freizeitgestaltung nach Seminarende in interessanten deutschen Städten ist ein großes Plus. Daher kann ich nur jedem, der diese Chance hat, dazu raten, dieses Angebot anzunehmen. Sie werden es später nur bereuen, wenn Sie nicht daran teilgenommen haben. 

Erfahrungsbericht Qualifizierungsblock Rhetoriktraining von Thomas Matti Häberlein, Alumnus des Festo Bildungsfonds, studierte Luft- und Raumfahrttechnik an der TU München

 

Frühmorgens an einem wunderschönen Samstag im April trafen sich sieben Teilnehmer aus dem Festo-Bildungsfonds-Programm vor dem Fakultätsgebäude der Universität im Schlosspark in Stuttgart. Jeder war mit seinen eigenen Erwartungen, Vorstellungen und Wünschen angereist und es war ersichtlich, dass es für manch einen die erste Qualifizierungsmaßnahme aus dem reichhaltigen Weiterbildungspool des Festo Bildungsfonds war. Einige hatten bereits Erfahrung mit Treffen und Seminaren gesammelt und sorgten für eine angenehm familiäre Stimmung unter den Teilnehmern. Die Seminarleiterin Sabine Sonn, Trainerin für Präsentationstechniken und Rhetorik,  begrüßte uns mit „rhetorischem Geschick“ im siebten Stock im Vorlesungsraum. Alleine das Panorama über die schöne Stadt war wunderbar entspannend.

Eine Viertelstunde später war keiner mehr entspannt! Die Vorstellungsrunde warf uns mit sofortiger „adrenalinexplodierender“ Wirkung ins kalte Wasser. Es wurde sich vorgestellt, analysiert, erläutert, diskutiert und kritisiert, bis jeder seine Schwächen und Stärken genau kannte. Wir sprachen ausführlich über Feedback: das Geben und Annehmen von Kritik und Komplimenten. Auch das Thema Körpersprache wurde zum Gegenstand fast wissenschaftlicher Untersuchungen: Was ist aussagekräftige Gestik und Mimik? Die Stimmung nach der Vorstellungsrunde war mehr als brillant.

Brainstorming und Mittagessen

Und so gab es, vor dem heiß ersehnten Mittagessen im Freien (es war richtig warm und sonnig draußen), noch einen kleinen Exkurs über die Vorbereitung und Durchführung eines perfekten Vortrags. In zwei Gruppen führten wir ein Brainstorming zu diesem Thema durch. Anschließend sollten wir die gesammelten Ergebnisse der Gruppe präsentieren. Ausgesprochen lehrreich und eine gute Vorbereitung für das Mittagsprogramm!

Das mittäglich-wohlschmeckende Schwabenmahl nahmen wir unter freiem Himmel und bei vorbeifahrenden Luxuskarossen ein. Anschließend ging es dann richtig zur Sache: Da wir ja bereits einiges gelernt hatten, sollten wir nun eine Rede halten, entweder über ein selbst gewähltes oder zu einem vorgegebenen Thema. Trotz aller Warnungen wählten wir die Themen unserer Lehrerin, wir wollten es ja nicht zu einfach haben! Und siehe da, wir bekamen es nicht zu einfach!

Ober sticht Unter

Wir bekamen eine halbe Stunde für die Einarbeitung und die Ausarbeitung einer möglichst freien Rede über Themen wie: „Ober sticht Unter – wenn der Vorgesetzte Untergebener wird“ oder „Kuschelecke: Wohin mit der Unternehmenskultur?“. Klassiker wie „Finanzkrise – Ursachen und Wirkung“ waren natürlich auch dabei, ebenso wie dieses nette Thema, das mir persönlich etwas Kopfzerbrechen und Zungenknoten bereitete: „Warum durch die Tür, wenn es auch mit dem Kopf durch die Wand geht?“ bzw. „Wann wird aus dem Vertreten der eigenen Meinung Starrsinn?“. Nach der Ausarbeitung unserer jeweiligen Reden war jeder mit dem Vortrag dran. Veranschlagt waren 10 Minuten – wir einigten uns auf 8 ... so ganz als Profis fühlten wir uns dann doch noch nicht. Und tatsächlich hat der Durchschnitt wundersamerweise mehr oder weniger exakt 8 Minuten benötigt, um seine Rede zu halten. Und das ohne Uhr und ohne Zeichen aus dem Auditorium, rein durch Gefühl. Erstaunlich!

Fazit

Was ich persönlich mitnehmen konnte, ist die Gewissheit, dass ich trotz meiner unbändigen Nervosität vor Vorträgen – mit der ich auch angereist war – einen guten, sicheren Vortrag halten kann. Das war mir vorher nicht bewusst! Man wirkt oft sicherer, als man glaubt. Außerdem habe ich eine Menge darüber gelernt, wie man einen überzeugenden Vortrag plant und wie man diesen rhetorisch und mit aussagekräftiger Gestik präsentiert, sodass auch noch was hängen bleibt. Daher kann ich den Kurs nur wärmstens empfehlen, vor allem jenen, denen es wie mir geht und die bisher nicht gerne vor „versammelter Mannschaft“ referieren.

Ein voller Lernerfolg, von dem man viel für seine eigene Zukunft mitnehmen kann! Ich wünsche allen zukünftigen Teilnehmern viel Erfolg und genauso viel Spaß!