Entscheiden und Persönlichkeit Was darf ich hoffen?

Dieser Qualifizierungsblock zielt auf nur eine einzige Person: auf Sie! Wohin wollen Sie? Wie entscheiden Sie? Nach welchen Wertevorstellungen? Wichtige Fragen, gerade wenn man sich auf den Übergang vom Studium ins Berufsleben vorbereitet. Viel stärker als alle anderen Qualifizierungsblöcke bauen in diesem die Einzelthemen aufeinander auf, daher empfehlen wir Ihnen dringend, diesen Seminarblock komplett zu buchen. Dass dieser Seminarblock eine Einheit bildet, werden Sie auch daran merken, dass wir im Rahmenprogramm anders vorgehen, als Sie das vielleicht aus anderen Workshops gewohnt sind. Lassen Sie sich überraschen.

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Qualiblock Entscheiden und Persönlichkeit


Veranstaltungsort: offen

Vom 10.07.2018 bis zum 13.07.2018

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Entscheidungsfindung Bessere Entscheidungen treffen

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Ein Showmaster fragt einen Kandidaten, in welcher von drei Schachteln („A“, „B“ und „C“) sich wohl der Hauptpreis befindet. Der Kandidat entscheidet sich für die Schachtel „B“. Daraufhin hebt der Showmaster die Schachtel „C“ hoch. Hier ist der Hauptpreis nicht zu finden. Jetzt bekommt der Kandidat nochmals die Chance, sich zwischen den verbleibenden Schachteln neu zu entscheiden. Sollte er sich jetzt anders entscheiden (anstelle der ursprünglich gewählten Schachtel „B“ jetzt die Schachtel „A“ nehmen)? Was würden Sie tun? Wir müssen laufend Entscheidungen treffen! Im Berufsleben genauso wie im Studium oder wie im Privaten. Deshalb lohnt es sich, mal einen Blick darauf zu werfen,

  • wie wir Entscheidungsalternativen bewerten,
  • welche Fehler uns dabei (häufig!) unterlaufen,
  • was wir möglicherweise dagegen tun können und letztendlich
  • wie wir entscheiden.

Ach so: Wenn Sie wissen wollen, wie Sie sich im obigen Beispiel am besten entschieden hätten, kommen Sie zu unserem Training.

Werteorientiert entscheiden Leitlinien für eine sinnvolle Entscheidungsfindung

Beim Workshop „Entscheidungsfindung“ steht die Frage im Zentrum, welche Streiche uns unser Gehirn bei der Beschlussfassung spielt und mit welchen Methoden wir vielleicht bewusster entscheiden können. Im Seminarabschnitt „Werteorientiert entschieden“ wollen wir uns damit beschäftigen, nach welchen Leitlinien man seine Entscheidungen trifft. Denn kaum ein Entschluss betrifft nur uns selbst. Meist sind Entscheidungen eingebettet in den sozialen Kontext, in dem wir stehen. Und da hilft oft die reine Vernunft nicht weiter. Denn ob etwas „vernünftig“ ist, ist häufig eine Frage des individuellen Blickwinkels. Insofern fragen wir uns in diesem Seminar danach, welche anderen Richtlinien es für Entscheidungen gibt, woran wir uns bei der Auswahl von Alternativen orientieren und ausrichten wollen. Denn eines ist sicher: Wer entscheidet, muss auch mit den Konsequenzen seiner Entscheidung leben. Und das gelingt besser, wenn der Entschluss im Einklang mit den inneren Überzeugungen steht. Lassen Sie uns dazu gemeinsam ein bisschen durch die Geschichte schweifen und schauen, was die großen Denker vor uns zu diesem Thema schon so alles gedacht haben und was das mit uns heute zu tun hat. So bekommen Sie ein gutes Bild davon, was Sie von sich selbst erwarten dürfen – und was eben auch nicht.

Richtig positioniert?! Der Weg zu einem gesunden Selbstbild

Jede Sprache hat ein Wort dafür: Auf Französisch ist es „amour-propre“, die Liebe zum Selbst; auf Italienisch und Portugiesisch ist es „amor proprio“ bzw. „amor próprio“ und auf Spanisch ist es „autoestima“. Wie unterschiedlich die Wörter auch sind, die Bedeutung ist die gleiche. Wie sagen wir? Selbstwertgefühl, Selbstachtung, Selbstbewusstsein! Nichts sagt mehr über mich aus als mein Selbstbild! Es entscheidet darüber, ob ich ein glücklicher, erfolgreicher und psychisch stabiler Mensch bin oder nicht. Das Selbstwertgefühl bestimmt Handlungen und Gefühle, entscheidet über Erfolge und über die Art und Qualität von Beziehungen. Oft ist dieses Selbstbild jedoch stark negativ geprägt: „Niemand mag mich, ich bin nicht gut genug, wahrscheinlich geht sowieso wieder alles schief ...“

Sind andere wirklich klüger, wagemutiger, ideenreicher? Können andere wirklich mehr als Sie? Ganz sicher nicht! Solche Gedanken schränken Sie nur ein, hindern Sie womöglich daran, neue Erfahrungen zu machen, Anderes auszuprobieren, Herausforderungen anzunehmen. Doch der realistische und gesunde Blick auf das Selbst ist erlernbar! Dadurch positionieren Sie sich nicht nur für die wichtigen Auftritte im Berufsleben, sondern auch für Ihr Privat- und Studentenleben. In diesem Seminar sollen u. a. ein differenzierterer Blick auf das Selbst und ein gesundes Selbstwertgefühl erlernt werden. Mithilfe verschiedener Techniken (Übungen, Reflexion, Rollenspiele) wird in mehreren Schritten ein positives Selbstbild (wieder-)entdeckt.

Wo will ich hin und wie? Selbstreflexion ganz individuell

Sie stehen auch bei diesem Seminarteil im Mittelpunkt! Hier geben nicht wir die Inhalte vor, sondern Sie. Sie haben die Chance, sich nochmals in Ruhe darüber Gedanken zu machen, wohin Sie Ihre persönliche Reise führen soll. Den Seminarblock runden wir mit einer sehr individuellen Reflexion der Themen ab, die in den drei Tagen davor be- und angesprochen wurden:

  • Wie ticke ich?
  • Wo liegen meine eigenen Verhaltens- und Entscheidungsleitplanken?
  • Was treibt mich an?
  • Was ist mir wichtig – was meiner Umwelt?
  • Was will ich wirklich?

Was gibt es sonst noch Wichtiges? Seminaranbieter

Die Seminare laufen, je nach Umfang, über drei bis vier Tage. Man kann sie einzeln besuchen, aber es macht viel mehr Spaß, wenn die Gruppe durchgängig beieinander ist. Abends gibt es, manchmal auch nach dem Bedarf der Gruppe, noch kleinere Einheiten zu speziellen Themen (wie zum Beispiel: „Steigerung der Gedächtnisleistung“ oder „Der Elevator-Pitch: Wichtiges in 90 Sekunden unterbringen“. Ansonsten kann man mit den anderen gemütlich beieinandersitzen oder auch mal (je nach Veranstaltungsort) um die Häuser ziehen. Auf jeden Fall eine gute Gelegenheit, um neue Kontakte zu knüpfen: zu Kommilitonen, zu den Trainern oder zu dem einen oder anderen Unternehmensvertreter. Unsere Teilnehmer empfehlen: „Probiert die Seminare aus! Es lohnt sich!“

AGB Bildungsplus

Einblicke Bildungsplus

Erfahrungsberichte von Teilnehmern

Was sagen Teilnehmer zu diesem Seminarteil? Erfahren Sie mehr über die Inhalte, den Seminarablauf und persönliche Eindrücke unserer Teilnehmer. Machen Sie sich selbst ein Bild von unserer Qualifizierung.

Erfahrungsbericht Qualifizierungsblock Entscheiden und Persönlichkeit von Paul Vincent Beigang und Fabian Brunßen, Teilnehmer des Festo Bildungsfonds

Was machen ein ITler, ein Flugzeugingenieur, zwei Maschinenbauer und ein Elektrotechniker gemeinsam in einer Burg oberhalb von Kaiserslautern? Sie besuchen einen viertägigen Qualifizierungsblock des Festo Bildungsfonds. In angenehmer Abwechslung zum Studium geht es hierbei weniger um Technisches, sondern vielmehr um die oft so wichtigen Soft Skills.

Dr. Uwe Machwirth und Team organisierten für uns ein buntes Programm, das sich um die folgenden Themen drehte: Entscheidungsfindung: Was beeinflusst unsere Entscheidungen? Dabei lernten wir verschiedene Faktoren kennen, die unseren Entscheidungsprozess oft unbewusst, aber maßgeblich steuern. Werteorientiertes Entscheiden: In diesem Block reflektierten und verdichteten wir unser eigenes Wertebild. In einer Gruppenarbeit erfuhren wir, welche Einflüsse Werte auf Entscheidungen und Konflikte haben. Richtig positioniert: Nach einer Einführung diskutierten wir die zentralen Elemente, um die eigene Positionierung zu erkennen und zu optimieren. Eine angeleitete Reise von der persönlichen Vergangenheit bis in die konkrete Zukunft bildete den Abschluss des Seminarblocks (Wo will ich hin und wie?).

Neben den tagesfüllenden Seminaren  hatten wir die Zeit, einander kennenzulernen und unsere Erfahrungen auszutauschen. Hierfür nutzten wir die zahlreichen Gelegenheiten bei gutem gemeinsamem Essen, in den Pausen und beim Bierchen am Abend.

Fazit

Wer Lust hat auf fächerübergreifende, professionelle Weiterbildungen und wer Interesse hat, sich untereinander zu vernetzen, der ist bei den Schulungen des Festo Bildungsfonds genau richtig! Ihr fragt euch, wo der Haken ist? Wir haben keinen gefunden und können euch deswegen dieses kostenlose Angebot des Bildungsfonds uneingeschränkt empfehlen. Probiert es doch einfach mal selbst aus!

Erfahrungsbericht Qualifizierungsblock Richtig positioniert?! von Marlene Pitz, Alumna des Festo Bildungsfonds, studierte Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule Mannheim

Das eintägige Seminar „Richtig positioniert?!“, geleitet von Dipl.-Psych. Carola Hoffmann, gibt einem die Gelegenheit, sich in einem sehr familiären Rahmen selbst näher kennenzulernen, eigene Denkmuster zu hinterfragen und das Bewusstsein für seine persönlich gesteckten Ziele zu schärfen. So bekamen wir zunächst vermittelt, wie negative Denkmuster unser Handeln einschränken und das Selbstbewusstsein schwächen können.

Selbstwahrnehmung und Selbsteinschätzung

Wir erfuhren Näheres über Selbstwahrnehmung und Selbsteinschätzung, unter anderem, dass diese Eigenschaften oftmals durch Erziehung und das eigene Geschlecht geprägt werden. Gerade im ersten Teil dieses Seminars werden Punkte angesprochen, die das Unterbewusstsein jedes Teilnehmers wachrütteln. Dadurch werden einem Erfahrungen aus der Vergangenheit bewusst, die Antwort auf die Frage geben, wieso wir so sind, wie wir sind.

Selbstwert

Eine weitere Einheit des Seminars bildete die Frage nach dem eigenen Selbstwert. Dürfen wir stolz auf uns sein? Wieso gönnen wir uns nach erreichten Zielen nicht eine Pause, sondern streben gleich auf die nächste große Hürde zu? Was gleich die nächste Frage aufwirft: Wissen wir eigentlich noch, was wir wirklich wollen, oder suchen wir immerzu neue, höhere Ziele?

Im Rahmen eines Rollenspiels erhielt jeder Teilnehmer die Möglichkeit, sich einer unangenehmen Alltagssituation zu stellen, in der es galt, auch einmal Nein zu sagen. Anschließend wurde erörtert, wieso man oftmals ein schlechtes Gewissen hat, wenn man Nein sagt und wie man diese Situation zukünftig besser meistern kann. Auch das Thema Perfektionismus und in welchem Maße dieser noch gesund ist oder nicht, sprachen wir im Seminar an. Weiterhin diskutierten wir darüber, wie man eigene Stärken und Schwächen akzeptieren kann und sich durch überzogenen Perfektionismus nicht selbst Steine in den Weg legt.

Seminarumfeld

Da die Teilnehmerzahl bewusst gering gehalten wurde, konnten die Erfahrungen jedes Einzelnen aufgegriffen und analysiert werden. Somit hatten wir zu keiner Zeit das Gefühl, dass hier reines Theoriewissen aus dem Bereich der Psychologie vermittelt wird. Vielmehr erarbeiteten wir die aufgeworfenen Fragen gemeinsam und diskutierten über die jeweiligen Themen. Aber auch die Nachhaltigkeit war für mich bisher einmalig: So hat mich noch einiges im Nachgang dieses Seminars weiter beschäftigt.

Fazit

Ich kann nur jedem raten, sich für dieses Seminar anzumelden, da man in einer schnelllebigen Zeit oftmals viel zu wenig Rücksicht auf seine eignen Bedürfnisse nimmt und sich selbst mehr und mehr Leistung abverlangt. Die Teilnahme garantiert zwar nicht, dass man danach die volle Kontrolle in allen Lebenslagen besitzt. Das Seminar vermittelt einem aber den Schlüssel zu mehr Gelassenheit, um so die Kontrolle über sein eigenes Leben zu gewinnen und zu begreifen, was einem wichtig ist und was man erreichen möchte.